Last week at cairns

Hey Leute,
Nachdem wir wieder vereint waren, haben wir erst mal unser Doppelzimmer im sharehouse bezogen und haben am Wochenende an der lagune gechillt mit andrea, chris und fran (drei deutschen). einmal haben wir beobachtet, wie ein kleiner aborigine junge im wasser gefunden wurde und wiederbelebt werden musste vom life guard. der kleine war grad mal geschätzte fünf jahre und ist bestimmt 2 minuten reglos am boden gelegen, bis der life guard es geschafft hat, ihn wieder her zu holen. Das war echt ein richtiger schock für uns! am wochenende haben wir dann die stadt näher angchaut und den Rest unserer Tour geplant. Haben uns von Claudia, unserer mitbewohnerin, die bei Greyhound arbeitet, oz experience einreden lassen und auch gebucht letztendlich. Dabei handelt es sich ein Paket, in dem ein Buspass nach Sydney und einige Touren eingeschlossen sind wie Segeln bei den whitsundays, ein farmstay in Kroombit, Surfen, Zelten auf frazer Island etc. Für den weg von Sydney nach Melbourne überlegen wir uns noch etwas wie Auto, Flug, Zug oder Bus.
Dann am Montag haben wir erst mal ein Auto gemietet, wieder bei wicked, leider kein Discount, mit dem Ziel zum daintree rainforest zu fahren, der sich nördlich erstreckt, ca. Zwei bis drei Stunden entfernt von cairns. Dabei sind wir das erste mal im Linksverkehr Gefahren und Automatik!! So cool und so einfach! auf dem weg haben wir dann in Palm Cove angehalten und Matthias hat zum ersten mal in seinem leben Strand und Meer gesehen:) der hat sich vielleicht gefreut:)
Danach sind wir vorbei an port Douglas und Mossman zur Fähre am daintree River Entlang an der Küste Gefahren. Die Strecke war sehr kurvig, aber wirklich traumhaft. Wir haben uns sagen lassen, dass das nach der Great Ocean Road eine der schönsten Strecken sein soll hier.

Gegen Mittag sind wir dann angekommen im daintree. Es war echt unglaublich dort, überall standen warnschilder von cassowaries, komischen Vögeln, die Menschen angreifen, und abseits der Straße erstreckte sich nahezu unberührte Natur. Haben dnn zuerst am Thornton Beach angehalten, wo es einfach nur schön war. Weißer, feiner Sandstrand und klares Wasser- kein Vergleich zu den northern beaches in cairns mit dreckigem Wasser und grobkörnigem Sandstrand. Sind dann noch bis zum nördlichen Ende nach cape tribulation Gefahren und dort war ein noch schönerer Strand zu sehen. Traumhafte Kulisse, die nur durch das Schild mit der Warnung vor Krokodilen und Quallen im Wasser getrübt wurde. Dort sind wir dann erst mal ein bisschen geblieben und haben am Parkplatz den Kampf einer Wespe mit einer fetten Spinne miterlebt – die Wespe hat gewonnen! Bei den Toiletten hing dann eine handgroße schwarze Spinne, deren Körper allerdings verhältnismäßig klein war, widerlich! Danach waren wir auf der suche nach dem Blue whole, einem idyllischen Wasserloch, an dem es tatsächlich keine Krokodile gibt, wer hätte das gedacht hier im Norden! Die Leute im infopoint wollten uns allerdings den weg dorthin nicht zeigen mit der Begründung, dass das Wasserloch heilig sei und nur Aborigine Frauen darin baden dürften! … Dafür haben wir uns auf den weg zu einem anderen “offiziellen” Wasserloch gemacht, das nur durch einen Trampelpfad durch den rainforest zugänglich war. Das war wirklich hart für Matthias, weil Katha den ganzen weg, auf dem man über Baumstämme klettern musste, ständig irgendwas im Gebüsch rascheln hat hören und die Spinnennetze gesehen hat, etwas Panik bekommen hat. Man wusste auch nicht, ob man jetzt noch am richtigen weg ist und es war schrecklich für uns beide;) der weg hat sich aber zumindest für Matthias gelohnt, der dann im Wasserloch gebadet hat. Wir haben uns dann recht spät auf den weg nachhause gemacht. Da man hier aufgrund der Tiere und der bald einsetzenden Dämmerung besser vor sechs Uhr abends wieder zurück ist und das Auto nur bis fünf versichert war, haben wir uns dann beeilt, schnell nach Hause zu kommen. Leider 20 km/h zu schnell, wie uns die Polizei versichert hat, die uns im Entgegenkommen gemessen hat und dann umgedreht ist, Sirenen angedreht hat und uns rausgezogen hat. Wir waren erst mal geschockt und haben nicht gewusst, was los ist ( shit!!). Die netten Männer haben uns dann alles erklärt, Matthias musste Blasen und wir sind dann um 1km/h noch mit 220$!! davon gekommen. Matthias hat immer noch ein Trauma und möchte für die zeit hier kein Auto mehr Mieten. Haben allerdings gestern erfahren, dass jemand in Sydney 200$ Zahlen musste, weil er einen Flyer bei einem Festival auf den Boden geworfen hat! Verrückt! Konnten jetzt unser Weltbild an Australien anpassen und werden vorsichtiger Sein in nächster Zeit! Wenigstens sind wir dann gut daheim angekommen und hatten einen schönen, wenn auch teueren Tag!

Am nächsten morgen, Dienstag, sind wir dann zum Great Barrier reef mit der passions of paradise aufgebrochen, wobei diese Tour auch in unserem oz experience enthalten war. Dort hatten wir dann geplant, einen introductionary dive am Riff zu machen. Haben dort an Board auch gleich eine Münchnerin, Jasmin, kennengelernt. (BTW. Hier sind so viele deutsche, dass es fast keinen Spaß mehr macht! Wobei ich für jeden deutschen in unserem sharehouse wirklich dankbar bin, das sind tolle Leute, von denen ich einiges gelernt hab und die wir in der kurzen zeit wirklich in unser Herz geschlossen haben). Die Erfahrung am Riff war dann … Ungewöhnlich. Hatten nur eine kurze Einführung bekommen, wie man Regulator unter Wasser aus dem Mund nimmt, Maske ausbläst, Druckausgleich mit den Ohren macht, wenn man tiefer geht, und dann ging’s auch schon ins Wasser. Am Anfang war es echt lustig, weil wir eingehakt nebeneinander her tauchten und Katha es nicht schaffte, unterzutauchen und immer an der Wasseroberfläche schwebte ( zu dumm zum untergehen ;). Hat dann von unserem dive instructor nick mehr gewichte bekommen und dann hat es auch geklappt! Haben dann den kleinen nemo gefunden und andere fischis gesehen wie regenbogenfische. War eine tolle erfahrung! Wir sind dann noch einen zweiten Spot, michalmans day, angefahren und hatten da die Möglichkeit auf einer sandinsel zu sitzen, zu Schnorcheln oder wieder zu tauchen. Matthias hat sich für die sandinsel entschieden, weil er beim ersten dive probleme mit den ohren und dem druckausgleich hatte, Katha hat sich für einen weiteren Tauchgang entschieden, bei dem sie dann auch eine Seegurke unter Wasser gehalten hat (“ich hab eine seegurke getragen”)und relativ große Fische und eine riesenschildkröte gesehen hat. Fazit| wir sind froh um die Erfahrung, hätten aber eindeutig mehr zeit gebraucht, um sich ans tauchen, die Atmung und alles zu gewöhnen, weil bei so nem Intro dive doch alles recht schnell geht!

Am Mittwoch haben wir dann alles für unsere Abreise am Donnerstag vorbereitet, gepackt, Souvenirs gekauft und Claudia, unserer mitbewohnererin, bei Greyhound einen Besuch abgestattet um ihr bei ihrem sponsorship zu helfen. Haben dann auch ein Paket nach Hause geschickt mit Souvenirs, den praktikumsunterlagen von Katha und einigen Klamotten, da der Rucksack jetzt schon überquillt! Waren schockiert: 120$ für 10 kg unversichert mit der Post auf dem Seeweg! Ihr seht schon, Geld kann man hier einfach loswerden in Australien. Katha hat daraus gelernt und wird nie mehr so viel einpacken – hopefully! 😉 leider konnte sie den Kuschel angry Bird von calvin nicht mitnehmen und hat auch die Socken, die ihre Mama voraussichtlich matthias mitgegeben hat (mama!! socken bei 30 grad??:) und zwei Tshirts wegschmeißen müssen!
Haben dann die zeit im sharehouse mit einem BBQ mit den Mitbewohnern ausklingen lassen und einer großen Schüssel Nudelsalat (leider gibt’s hier keine Remoulade!) war ein sehr schöner Abend, aber sehr traurig, weil einem alle so ans Herz gewachsen sind und man ja auch nicht weiß, ob und wann man alle wieder sieht. Für eine deutschlandtour in der nächsten zeit sind auf alle Fälle Die Städte Marburg, Köln, berlin und Frankfurt vorgemerkt:) seit diesem abend haben wir auch australische Staatsbürger (herzlichen Glückwunsch Claudia und Pascal!) als besuchsmöglichkeit.

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