Der sturm oder Wetsunday Islands I

Aus townsville ging unsere reise dann weiter nach airlie Beach 🙂 dieses mal waren wir mit einem anderen Busfahrer unterwegs, der oft versuchte lustig zu sein und von dem Katha denkt, dass er auf Matthias steht^^ auf unserer ca. Fünf stündigen reise haben wir auch mal einen Vogel mitgenommen und mussten kurz stehen bleiben, weil irgendwas mit dem Motor nicht in Ordnung war und das andauernde piepsen auch von der musik im Bus nicht übertönt werden konnte. In airlie Beach angekommen, das eigentlich nur aus einer Straße besteht, haben wir dann im nomads eingecheckt, einem absolut Preiswerten und coolen hostel. Wir hatten hier ein acht Bett Zimmer in einem Bungalow mit Air con und separaten Duschen und wc – ein Traum! Abends haben wir uns dann mit unserem Busfahrer und den anderen backpackern im Bus in der down under Grill Bar. Dort haben wir ein meal deal für zehn Dollar bekommen und haben bisschen mit dem Rest der Leute gefeiert. Haben uns dort vor allem mit zwei Engländern gut verstanden, die uns auch erzählt haben, dass sie die Engländer hier versuchen zu meiden ( neben deutschen sind hier die Engländer stark überbevölkert und die erkennt man meistens auch). In den nächsten Tagen haben wir uns airlie Beach näher angeschaut: leider gab es hier keinen großartigen Strand, man hätte sowieso nicht ins Wasser gekonnt, aber zumindest gab es eine nette Lagune. Dafür war der Ausblick auf das Meer wirklich atemberaubend mit all den Segelbooten! Haben dann auch zwei Franzosen aus dem oz experience Bus wieder getroffen, die echt lustig waren und auch am segeltripp teilnehmen würden. Abends gab es hier genug Kneipen, auch wieder genug partygänger. Geld konnte man auf jeden fall genug hier ausgeben, wir haben aber versucht zu sparen und haben uns dann mindestens eine halbe woche nur von burgern ernährt, da der zwanzig pack an burger petties einfach biliger war als der sechser pack ^^ glücklicherweise gibt es hier am strand direkt bbq grillstellen, wo man kostenlos grillen kann und wenn man dann aufs meer blickt, weiss man, wofür man gespart hat. Am Mittwoch haben wir dann versucht, zu unserem zweitägigen segeltripp aufzubrechen, schon in der nacht gab es einen heftigen Sturm und es wollte nicht zum regnen aufhören. Da wir aus dem hostel bereits ausgecheckt hatten, mussten wir zeit tot schlagen in der Lobby bis Mittag. Leider hatten wir unsere Regenjacken mit dem Paket heimgeschickt. Da wir auch keine Regencapes gekauft hatten, mussten wir notgedrungen in Bikini und Badehose zum Hafen laufen – in strömendem monsunregen – ca. Einen Kilometer. Wir waren klatschnass, unsere Taschen waren klatschnass inklusive Inhalt ( Klamotten, iPod, Handy…) wir waren nicht die einzigen. Die Crew teilte dann auch gleich sexy gelbe Regenjacken aus für unseren Tripp, bevor es dann mit der Gruppe auf unser Boot broomstick ging. Irgendwie war die Stimmung gedrückt durch die großen grauen Wolken, die sich am Himmel auftürmten und den strömenden Regen. Irgendwie musste man dann auch am Deck sitzen und konnte nicht unter Deck gehen und so konnten wir eine neue Definition von nass erschaffen. Der Regen fühlte sich wie Nadelstiche an auf der haut und die Bemühungen von Lauren, dem crewmitglied, uns aufzuheitern, fanden kaum Anklang. Wir waren auch etwas deprimiert, da der Tripp ziemlich teuer war. Nach einiger zeit war es dann ganz lustig, die Franzosen waren auch mit an Board und hatten nichts zum wechseln dabei. Einer von ihnen hat sein Handtuch in Mission Beach vergessen, sodass er nicht mal ein Handtuch hatte, um sich abzutrocknen. Also blieb ihnen nur die Möglichkeit, in ihren engen boxershorts rumzulaufen, da alles sonst nass war. Als es dann essen gab, waren wir mehr besänftigt und abends haben dann erst mal Lauren und will Gang nam style getanzt für uns und diesen trockau Song (to the right, to the left, Everybody Clap your hands) und als wir dann noch ein Trinkspiel begonnen haben, war alles wieder gut und die welt sah gleich ganz anders aus. Haben dann noch nette Engländer, eine schweizerin und andere kennengelernt, mit denen es sich auf jeden fall aushalten ließ. Die Nacht war dann etwas wackelig, aber in dem Doppelbett ganz angenehm. Einige hatten nicht so viel Glück, da es reinregnete. Am nächsten morgen sah der Himmel immer noch grau aus und es Regnete immer noch. Daraufhin hatten wir einen kleinen Talk mit dem Captain, der uns ankündigte, dass ein Unwetter aufzieht, die Wetterlage sich drastisch verschlechtert und wir aus Sicherheitsgründen den Tripp abbrechen müssen. Wir waren echt ein bisschen erleichtert, die Wellen waren am Ende ca. Vier Meter hoch, das Boot schaukelte in unseren Augen unkontrolliert hin und her, der Regen und Wind waren extrem…

Haben dann noch Lunch gemacht an Board und sind dann im einsetzenden monsunregen wieder zum Hostel gelaufen, wobei wir ja keine Nacht gebucht hatten, da der tripp noch eine Nacht gehen sollte. Es war echt wie verhext, sobald wir losgelaufen sind, hat der Regen eingesetzt, als wir dann aber teure Regencapes im schwarzen Mülltütenstil gekauft hatten, hörte es auf. Unsere Klamotten waren noch alle nass vom Vortag und haben gestunken. Sind dann wieder in der Lobby vom Hostel gesessen und haben gewartet auf unseren Bus, der um kurz vor zwölf abends ging. Dabei haben wir mitbekommen, dass aufgrund des Unwetters die Straßen von cairns nach townsville gesperrt wurden und haben auch jemanden getroffen, deren kompletter Rucksack nass geworden ist, als der Bus die überflutete Straße durchquert hat und beim Öffnen der Ladeklappe im Bus erstmal Wasser rauskam.. Haben unsere restlichen Burger gemacht und die zeit in der down under Bar und Mc donalds überbrückt. Als wir dann im Regen natürlich zur Bushaltestelle gelaufen sind mitsamt unserem Gepäck haben wir ein Segelboot gesehen, das an den Strand Geschwemmt wurde aufgrund des massiven Windes. Total krass. Am Tag waren die Wellen so hoch, dass viele Surfer ihre Bretter rausgeholt haben und versucht haben, die Wellen zu bezwingen. Eigentlich skurril, da das Great Barrier reef ja als Wellenbrecher fungiert und die See hier relativ flach ist. Als der Bus dann ankam, durften wir erstmal eine Erklärung unterzeichnen, dass wir im Falle der Beschädigung unseres Gepäcks nicht Greyhound verantwortlich machen. Haben dann versucht, unser Gepäck auf das der anderen zu positionieren:) die Fahrt war dann echt ein höllentripp. Der Busfahrer ist gerast, als wäre der Teufel hinter uns her, haben auch ein paar Tiere mitgenommen, es hat in strömen geregnet und gestürmt. Haben versucht zu schlafen, dann um kurz vor sechs Uhr morgens die Überraschung. Die Straßen nach marlborough sind überflutet, hier kommt man erst mal nicht weiter. Wurde auch von Polizei alles abgesperrt, mussten dann wenden und haben bei einer Tankstelle ca. Sechs Stunden gewartet und gehofft, dass das Wasser schnell abfließt. Haben dann mitbekommen, dass wir auch nicht wieder zurück kommen können, da auch da die Straßen überflutet sind, großartig! Haben uns dann mal die Fluten angeschaut und das Wasser auf den Straßen war im Vergleich zu den umgebenden Wiesen nicht so hoch überflutet, aber mit dem Auto wäre man nicht durchgekommen. Unser Busfahrer war nun auch schon seit fast 20 Stunden unterwegs und hat auch erst mal versucht zu schlafen. Als wir dann Gesehen hatten, dass die anderen Autos und Trucks wieder losfuhren, haben wir ihn erst mal geweckt und sind zu der überfluteten Straße Gefahren. Hatten uns schon alle gefreut, dass es weitergeht, aber dann die ernüchternde Nachricht: wir kommen nicht Durch und selbst wenn, würden wir nicht nach rockhampton kommen, da das komplett abgeschnitten ist durch die Fluten. Nach der hälfte der Strecke mussten wir also wieder umkehren, der Busfahrer kündigte uns dann an, dass wir nicht bis nach airlie Beach fahren würden, da er eine Pause brauchte, sondern nur bis nach mackay und wir uns dort um ein hostel kümmern müssten. Mackay? Noch nie davon gehört! Wo soll das sein? Wie es uns ergangen ist in mackay könnt ihr in unserem nächsten Eintrag lesen:)

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3 thoughts on “Der sturm oder Wetsunday Islands I

  1. Kleiner Bruder,
    bitte creme dich doch mal richtig ein!
    Freilich willst du auch so braun wie Katha werden, aber das dauert eben noch a weng. Also pack die 50er Sonnencreme aus und schmier dich mehrmals täglich dick damit ein.

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