Mackay and whitsundays II

Angekommen in mackay dachten wir uns, oh weh, wo sind wir hier gelandet! Arbeiterstadt mit vielen Maschinen! Der Busfahrer hat uns dann am Greyhound office rausgelassen und uns selbst überlassen. Im Bus hatten wir bereits mit den anderen versucht, ein hostel in mackay zu Buchen. Da mackay kein typisches backpackerziel ist, gab es aber nur ein hostel, zumal diese ausgebucht war. Die freundliche Greyhound Lady hat uns dann acht Plätze in irgendeinem Hotel reserviert, zu dem wir uns dann aufgemacht haben. Dort angekommen dauerte es erst mal, bis die Barfrau ein Zimmer für uns fand. Da auch hier alles belegt war, teilten wir uns am Ende für 30$ pro person ein doppelbettzimemr mit Sergio, einem deutschen mit türkischem Migrationshintergrund aus Berlin. Als ein freundlicher tattoowierter älterer Herr in müllarbeiteruniform uns zu unserem Zimmer führte, müffelte etwas und die Waschmaschine war in einem alten taubenvershlag, aber das Zimmer war ok mit Air con, tv, Kühlschrank und Balkon. Sergio bekam dann eine Matratze und wir bekamen das Doppelbett. Eigentlich echt ein Luxus für das Geld. Haben dann überlegt, wie wir weiterkommen und hatten uns überlegt nach airlie Beach zurück zu fahren, um dort unseren segeltripp nachzuholen. Haben die Hälfte des Geldes zurück bekommen und da das Wetter in airlie besser werden sollte und im Süden weiter der Cyclon sein Unwesen trieb, war das die einzige Möglichkeit, wenn wir nicht in mackay festsitzen wollten. Leider erfuhren wir, dass der Busverkehr entlang der Ostküste komplett eingestellt wurde für die nächsten fünf tage und wir hier erstmal festsitzen würden. Haben dann überlegt, einfach mal Leute anzuquatschen, die uns vielleicht nach airlie mitnehmen könnten. Hatten dann eine nette Unterhaltung mit Taxifahrern, einem älteren Herren und der Polizei und haben die auch gefragt, wo der beste Ort sei, um Mitfahrgelegenheiten zu bekommen. Die Polizei hat uns dann tatsächlich weitergeholfen und uns einen Ort genannt! Haben später erst erfahren, dass trampen in Australien illegal ist^^ wussten auch nicht, ob die Straße nach airlie frei ist, so haben wir beschlossen, erst mal abzuwarten und notfalls zu dritt ein Auto zu Mieten. Die anderen aus unserer Gruppe haben beschlossen, direkt nach Brisbane zu fliegen. abends waren wir dann in der Bar in unserem Hotel unterwegs, wo die Leute echt Strange waren: viele hatten Zahnlücken, alle waren tattoowiert und Tranken schon seit Nachmittag bier^^ es spielte auch eine echt gute lifeband, wir hatten praktisch sogar eine lifeschaltung in unser Zimmer, das genau über der Bühne lag;) den jug Bier Gabs hier für 8$, also es ließ sich aushalten:) den letzten Abend mit dem Rest unserer Gruppe haben wir noch mit ihnen gefeiert dort, haben auch einen komischen älteren Herren mit Tattoo und Zahnlücke angezogen mit seinem Cousin, der sich dann mit einem Aborigine angelegt hat. Haben uns dann von den andern verabschiedet. Die Stimmung unseres Mitbewohners verschlechterte sich während unseres Aufenthalts, weil er seinen frazer Island Aufenthalt Absagen musste und wir dort festsaßen. Der hatte irgendwie selbstregulationsprobleme, hat viel geschimpft, dass die “Arschlöcher” ihm das Geld aus der Tasche gezogen hätten. Wir verpassten auch unseren Farmstay in Kroombit, aber haben echt das Beste draus gemacht. Am nächsten morgen bekamen wir den Anruf, dass die Busse zumindest eingeschränkt wieder fahren würden, yay:) haben dann einen Bus nach airlie Beach gebucht und uns dann mackay etwas angeschaut. Eigentlich eine ganz nette Stadt mit großem Einkaufszentrum. Auf den Postkarten dort haben wir dann gesehen, dass es anscheinend einen Strand gibt. Das hat uns später auch ein Australier erzählt, den wir kennengelernt hatten. Da kein Bus mehr ging um 3 Uhr Nachmittag an einem Samstag, beschlossen wir, einen einen anderen weg zu finden und haben versucht, an der Straße Autofahrer anzuhalten, die uns zum Hafen mitnehmen würden. Haben dann recht schnell eine nette Frau aus Südafrika gefunden, die uns zum Hafen Gefahren hat und uns von sich und ihren reisen erzählt hat. Der Hafen war immerhin ca. Sechs Kilometer entfernt. Die Frau hat uns dann noch genau erklärt, in welche Bars wir gehen können und hat dann ihre Tochter zur Arbeit Gefahren, die während der ganzen Fahrt relativ peinlich berührt war. Sind dann am Hafen entlang zum Strand gelaufen, wo einige Surfer im Wasser waren. Haben dann dort den Australia day verbracht. Für den Heimweg haben wir wieder Leute angesprochen in Nähe einer Bar am Hafen und haben eine freundliche Dame und einen Herren aus Südafrika gefunden, die uns dann bei unserem Hotel abgesetzt haben, zu unserem Glück, da der Regen wieder eingesetzt hatte:) abends sind wir dann in die Hoteleigene Bar gegangen, haben einen jug Bier getrunken, der Band zugehört und wieder sehr Strange Australier mit Tattoo und Zahnlücken kennengelernt^^ so war schon unsere letzte Nacht in mackay angebrochen und gott sei dank auch die letzte Nacht, in der wir mit Sergio ein Zimmer teilen mussten.
Am nächsten morgen ging dann unser Bus wieder zurück nach airlie Beach, praktisch unsere zweite Heimat. Dort war großartiges Wetter, sodass wir den Tag gleich mal entspannt an der Lagune begannen. Zurück im hostel haben wir dann drei lustige Australier kennengelernt, die aus mackay angereist waren, um hier zu feiern. Die haben uns dann auch erzählt, dass sie die Gegend um unser Hotel und die Leute als “Stabby” (to stab = abstechen) beschreiben würden und die Leute da nur Ärger suchen. Da hatten wir aber nochmal Glück gehabt;) die Jungs haben dann ihrer Herkunft alle Ehre gemacht und gleich Nachmittag zu trinken begonnen und haben abends eine richtige hausparty in unserem Zimmer veranstaltet, die unter anderem darin endete, dass der Beutel mit goon (Billigwein) zerplatzte beim hin und her werfen und sich im Zimmer verteilte. Die Jungs machten ihrer australischen Herkunft und der Doppelbelastung Durch ihren Wohnort mackay alle Ehre an diesem Abend. Aber die Waren echt nett und haben uns auch nach mackay eingeladen. Hatten auch schon eine reise nach Deutschland geplant für dieses Jahr, natürlich zum Oktoberfest^^.

Am nächsten morgen holten wir dann unsere Tour zu den whitsunday Inseln nach bei strahlendem Sonnenschein:) sind mit einem gelben rafting boat rausgefahren und haben geschnorchelt, uns die Inseln angesehen, einen bushwalk zum look out point gemacht und whitehaven Beach ,es war traumhaft schön und definitiv Wert, nach airlie Beach zurückzukehren. Das raften am meer hat auch echt spass gemacht! Verrückterweise lagen an diesem Tag in ganz Queensland Internet, telefon oder Zugang zu Geldautomaten flach wegen des Sturms, der entlang der Ostküste sein Unwesen Trieb, eigentlich kaum vorstellbar. So ist airlie Beach nach einer Woche Aufenthalt schon fast zu unserem zweiten Zuhause geworden. Wir waren am Ende ganz froh, dass wir auch mackay noch gesehen haben, weil es eine ganz hübsche Stadt war und wir sonst entweder die whitsundays verpasst hätten oder noch länger in airlie Beach festgesteckt wären. Und da man gehen soll, wenn’s am schönsten ist, brechen wir morgen nach rockhampton auf und hoffen, dass die Wege nach Agnes water, unserem eigentlichen Ziel, bald Frei sind, weil bereits surf lessons in Agnes water/1770 und ein Farmstay gebucht sind für diese Woche:)

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