Agnes water, rainbow beach & Fraser Island

Jaa, Nachdem wir sicher in Agnes water angekommen waren, haben wir wohl das coolste hostel überhaupt bekommen – cool bananas. Alles im Surfer style eingerichtet mit großen Couches im Aufenthaltsraum, Hängematten und rauchenden Menschen, blauen Wänden im Zimmer und netten Leuten, die hier alle nur zwei Tage bleiben wollten, aber am Ende doch hängen geblieben sind. Agnes water und 1770 sind auch echt klein, die meisten Läden schließen um fünf und um acht Uhr abends bekommt man nichts mehr zu essen im Pub, aber die Stadt ist einfach so Schnuckelig und relaxed und wir haben immerhin an der Tankstelle noch einen Burger bekommen, wo wir uns abends mit ein paar Leuten aus dem Bus getroffen haben. Dort haben wir dann Bekanntschaft mit ein paar Tieren gemacht. Ein kleines Opossum hat sich im Baum versteckt und Matthias wäre fast auf eine Schlange getreten. Die ist im letzten Moment dann aber zurück geschlängelt hat. Das war das letzte mal, dass wir im Dunkeln in Australien auf dem Rasen laufen würden. Ein paar australische Kinder haben dann noch mit der gespielt, wie sie meinten, sei es keine gefährliche Schlange…
Am nächsten morgen hieß es gleich auf zu reef to beach und Surfen für 17$ mit unserem surflehrer j.d. Nachdem wir erst mal am Beach das aufspringen geübt hatten, ging es ab ins Wasser, das immer noch infolge des Sturms eine starke Strömung hatte. Es war so lustig und einfach nur cool. Es war wirklich schwer, auf dem Board zu stehen, aber wir haben es sogar ein paar mal geschafft, auch wenn Katha meistens auf den Knien gesurft ist. Die zwei Stunden waren aber so anstrengend, dass wir am nächsten Tag Muskelkater in den Armen hatten und auch nach der surfstunde einfach nur fertig waren. Definitiv ein cooler Tag!
Am nächsten morgen haben wir uns zum Beach aufgemacht, Foto für den Michael gemacht, versucht in extrem hohen Wellen zu springen und abends noch den Sonnenuntergang in 1770 beobachtet, welcher einer der schönsten sein soll in Australien. Es war auch echt eindrucksvoll, Dafür hatten wir aber auch ca. 20 Mückenstiche nach dieser Tour, bei der wir mit dem Surfer hostel Bus Gefahren wurden und es kostenlos goon und Chips gab.
Dieser Abend war ein schöner Abschluss für Die zeit in Agnes water, in dem man es noch viel länger aushalten hätte können, wenn nicht schon die Fraser Island Tour in zwei Tagen starten sollte von Rainbow Beach aus.

Dorthin machten wir uns früh morgens am nächsten Tag auf den weg mit dem Greyhound Bus und dem lustigen Busfahrer, der an der mexikanischen Grenze der USA Gerne mal Police Officer auf den Arm nimmt. Angekommen in Rainbow Beach führte unser weg erst mal an den Strand und ins Meer, da man nicht viel anderes dort machen kann. Im hostel waren die Leute etwas unfreundlich, jedoch gab es Frühstück umsonst und wir konnten dort zwei Nächte umsonst bleiben, weil das in unserem Paket eingeschlossen war. Am nächsten morgen sollte es schon aufgehen nach Fraser Island, einer Insel mit Sanddünen, 74 Meilen langem Strand, massivem Regenwald und 4weeldrive(Allradantrieb).
In einem Bus/LKW mit allradantrieb und 300ps ging es dann mit einer Fähre auf die Insel und wir fuhren erst einmal am 74-mile-beach entlang. Das Wasser sah so verlockend aus, aber leider war es nicht zu empfehlen Darin zu schwimmen, da die Strömung einen aufs offene Meer hinausziehen würde und viele Haie vor der Küste waren. In einem Ressort wurden wir abgesetzt und warteten dort mit muffins und Saft auf unseren tourguide Kirsty- purer Luxus. Mit einem knall pinken Riesen Bus ging es dann los zu einem Boardwalk im Regenwald zur Central Station. Dort machten wir auch Mittag und bekamen gleich Besuch von einem Dingo, einem wilden Wüstenhund, die sehr gefährlich für Menschen werden können. Dieser sah aber ganz niedlich aus und ließ sich auch schnell von Kirsty vertreiben. Trotzdem wars im ersten Augenblick erst mal ein Schreck, als dieser Wüstenhund angetrabt kam. Dann liefen wir vierzig Minuten durch den Regenwald an einem klaren Bach entlang. Es sah wirklich idyllisch aus. Durch die Schreie einiger hysterischer Mädels wurde das ganze dann eher zu einem Marathon, der zum Ziel hatte, schnellstmöglich Heil aus diesem Regenwald rauszukommen. Danach haben wir im lake mckenzie gebadet, einem See mit Kristallklarem Wasser und wurden abends in unsere Lodges gebracht, wo wir den abend mit einem Buffet mit Pasta und Pizza, Salat und Früchten verbrachten, der purste Luxus für uns. Dementsprechend zugeschlagen haben wir auch, da das vermutlich das letzte mal sein dürfte auf unserem Tripp. Am nächsten Tag machten wir uns zu Eli creek auf, bestiegen den Indian Head, sahen die Champagne Pools und besichtigten das Maheno ship Wreck. Auf dem weg dahin versperrte ein baum unsren weg, woraufhin alle mit anpacken musstn und den baum aus dem weg schaffen musstn. Abends wieder ausgiebig mexikanisches essen, tagsüber schokocockies, müsliriegel und Obst. Haben auch im Pool und jacuzzi des ressorts bisschen relaxed, traumhaft schön. Haben auch nette Deutsche kennengelernt und ein Mädchen aus Korea, das sich für den englischen Namen Sally entschieden hat. Das ist echt lustig, da sich die Mädchen aus dem asiatischen Raum einfach einen englischen Namen aussuchen, mit dem sie sich hier vorstellen. Auf die frage nach ihrem alter hat sie uns dann erzählt, dass in Korea die Altersrechnung anders ist. Die Kinder sind bei ihrer Geburt ein Jahr alt und werden dann zum Jahreswechsel im Januar wieder ein Jahr älter, nicht an ihrem eigentlichen Geburtstag, echt interessant und skurril. Unser Zimmer teilten wir mit einem lehrerpaar aus Irland, die man kaum verstanden hat, die aber sehr nett waren. Am letzten Tag unserer Tour besuchten wir einen andren lake und wanderten zum lake Wabby, der von großen Sanddünen umgeben war und immerhin einen Walk von vierzig Minuten einfach im Sand bei Hitze durch den Regenwald erforderte, anstrengend!! Haben dort Fische gesehen und Spinnen. Zu einem Buffet ging es mittags dann ins Ressort und schon war die reise zuende und wir brachen wieder nach Rainbow Beach auf, wo wir noch eine Nacht blieben, um dann nach noosa zu fahren.

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2 thoughts on “Agnes water, rainbow beach & Fraser Island

  1. ich kann mich nur dem spruch auf deinem shirt anschließen, katha. faak yeah!!!!! so geil, ich glaub ihr seid im paradies gestrandet* hier hats gestern geschneit, winter wonder land sag ich da nur und es ist so kalt, dass die alarmanlage der galerie eingefroren ist und sich nicht entschärfen lässt….

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