Sydney, Baby!

Ja, so waren wir den überfluteten Straßen um ein Haar entkommen und in der Metropole Sydney angekommen. Nachdem wir nach einigen Unstimmigkeiten mit dem hostel aufs einchecken warten mussten, erkundeten wir sogleich die Stadt zu Fuß. Unser weg führte uns zuerst zu Darling Harbour, wo wir ein Kajakrennen beobachten konnten und wo auch das riesige imax Kino sowie das Sydney aquarium und Madame taussaudes zu finden sind. auch dem berühmten sydney opera house und der Harbour Bridge statteten wir an unserm ersten Tag einen Besuch ab. Auf den ersten Blick war das Zentrum der Stadt Recht überschaubar und man konnte viel an einem Tag ablaufen. So klapperten wir einige Sehenswürdigkeiten ab wie den Hyde park, ein Memorial und natürlich den Apple store und den topshop (Must-see in Sydney;).

Weil wir noch nicht genug vom Beach hatten besuchten wir gleich den berühmten stadtstrand sydneys, den Bondi Beach, an dem man sachen sieht, die man gar nicht sehen will, an dem aber auch ein cooler walk an der küste entlang führt und ein skatepark ist, in dem es die skater wirklich drauf hatten. Abgeschlossen haben wir den tag mit einem Walk über die Harbour Bridge bei Nacht. Am nächsten morgen (=mittag, da man irgendwann ja auch mal ausschlafen muss) ging es mit der fähre zum Manli Beach. dort konnten wir viele surfer beobachten. ins wasser gingen wir nicht an diesem tag, zumal das meer bei sydney, also der pazifik, viel kälter ist als entlang der Ostküste. Abends trieben wir uns mit anderen aus dem Hostel in Sydneys Party viertel Kings Cross herum und nutzten die ladys Night in der World Bar aus, wo man einen shot-Cocktail ab 18 Dollar bekommt. Wobei der dann in einer asiatischem teekanne mit 2 shot gläsern kommt.

Nach einer kurzen nacht ging es dann weiter mit dem bus zu den blue mountains, die ca. zwei stunden entfernt von sydney liegen. Dort konnte man einen atemberaubenden blick auf das blätterdach der bäume geniessen, die durch den gasgehalt der eukalyptusbäume bläulich schimmern und dem nationalpark seinen namen verleihen. nach einer anstrengenden wanderung am abgrund standen wir dann am fuss der wentworth wasserfälle, wunderschön! etwas aufgehalten wurden wir durch einen älteren herren, ähnlichkeit zu costa cordalis unverkennbar, der immer wieder photos von sich wollte und mitsamt seiner hose in den wasserfällen ein bad nahm. nach einem anstrengenden aufstieg besuchten wir eine aboriginee show, in der wir an religiösen tänzen, gesängen teilhaben durften und etwas über die kultur der aboriginees lernen konnten. nach dem lunch ging es dann weiter zu den three sisters, riesigen felsformationen, die wir mit der cable way besichtigten. Um unsere kulturelle seite zufrieden zu stellen statteten wir der Art Gallery of New South Wales noch einen Besuch ab, die tolle Kunst in Form von lichtanimationen, Photographien, aber auch alten Kellerverliessen und Filmen zu bieten hat, bevor es los ging zur *party des jahres*, einer Schaumparty an der Uni of New South Wales, wo wir auch Martin und Stefan wieder trafen und mit ihnen trinkspielen beiwohnen Konnten, deren regeln so absurd waren, dass es Schon wieder lustig war.
Am nächsten Mittag liefen wir noch etwas in den botanischen Gärten und bei der Oper herum. Danach ging es mit Martin, Stefan und deren Betreuer auf zum rugby Spiel Waratahs vs. Rebels. Ohne vorher die regeln zu kennen, war es dann aber ganz offensichtlich, dass wir, also die Waratahs, gewonnen haben! Im Spiel an sich ging es zwischen den Spielern Richtig zur Sache und so wurden die 90 Minuten kaum langweilig.

An unserem letzten tag in der metropole besuchten wir noch das sydney Aquarium, in dem man in einem tunnel mit gläserner decke haie, seekühe und andere meeresbewohner beobachten kann. bevor unser bus nach melbourne ging, statteten wir noch der berühmten mardi Grass Parade einen Besuch ab, bei der Schwule, Lesben und transgender in grellen und offenherzigen Outfits entlang der Oxford street ziehen. Ein echtes Highlight, das jährlich 700.000 Besucher anlockt! Saucool! Ganz Sydney ein ganzes Wochenende lang eine einzige Party. Mit dem Nachtbus ging es dann auf nach Melbourne, unserem letzten Stopp, das uns nach Sydney, das ganz nett war, aber von dem wir als stadt an sich doch mehr erwartet hatten, einfach nur umhaute.

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